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Blutet debian aus?

Seit dem 3. Juni hat es keine Sicherheitsupdates mehr gegeben, obwohl es einige kritische Sicherheitslücken existieren, die bis heute nicht korrigiert sind.

Das Sicherheitsteam von debian war nie besonders groß. Fünf Spezialisten haben für die schnelle Versorgung mit neuen aktuellen Paketen gesorgt. Einer der tragenden Entwickler ist Martin ‘Joey’ Schulze, der bis vor Kurzem ausschließlich mit der Organisation des LinuxTag 2005 beschäftigt war. Matt Zimmerman, einer der fünf, arbeitet für Ubuntu. Nun stellt sich die Frage, ob die Arbeit bei Ubunbtu nicht zu Lasten von debian geht. Die Macher und Verantwortlichen von Ubuntu müssen sich der Frage stellen, wie sie mit debian weiter zusammen arbeiten wollen, und welche Priorität die debian Entwicklung hat.

Auch wenn ich selbst gerne Ubuntu einsetze (die Maschine auf der ich diese schreibe, läuft unter “hoary hedgehog”), sehe ich diese Vorgänge sehr kritisch. Liebe Ubuntumacher: Sie stehen mit Ihrer Entwicklung auf dem Fundament, welches Sie zur Zeit in Frage stellen. So kann es nicht gehen.

Mal sehen, was da noch kommt.